Der Umgang mit Kunden,

oder warum ein Spiegel so viel wert ist.

Guten Tag,

sicherlich gibt es Situationen, in denen man/n das Haus verlässt, ohne vorher in den Spiegel gesehen zu haben. Doch wie nutzen Sie diese Möglichkeit im täglichen Leben? Ich meine dies in mehrfacher Hinsicht. Einmal als Spiegel und einmal als Handlung zum Spiegeln.

Wir hatten schon vor Jahren in unseren damaligen Betrieb einen mannshohen Spiegel hängen. Dieser hatte die Aufschrift, würden Sie diesen Menschen so in Ihre Wohnung lassen?

Jeder Mitarbeiter wurde gebeten, morgens vor diesen Spiegel zu treten und sich selbst diese Frage zu beantworten. Oder sich vorzustellen, ob der Lebenspartner solch einen Menschen gerne in seine Wohnung lassen würde. Dies hatte sehr schnell zur Folge, dass die Mitarbeiter ordentlicher gekleidet waren und auch auf ihr gesamtes Äußeres mehr Wert legten. Dies führte dazu, dass das Feedback der Kunden sich wiederum positiv auf die Einstellung der Mitarbeiter auswirkte. Nehmen Sie sich doch einmal ca. alle 14 Tage etwas Zeit in Ihrem Betrieb oder Familie, um Fremd- und Selbsteinschätzung zu testen. Dazu ist es nicht nötig sich nur auf die Kleidung, Frisur, Geruch oder Sprache zu reduzieren. Nein, hier dürfen alle Situationen die angefallen sind angesprochen werden. „Herr/Frau wie empfanden Sie die Situation mit Frau X beim letzen Beratungsgespräch?“ Es gibt natürlich auch Menschen, die sich gerne nett anziehen möchten, allerdings kein Händchen dafür haben. Hier darf gerne nach Ab- und Ansprache geholfen werden. Schließlich fällt das Bild des Einzelnen auf den Gesamtbetrieb zurück.

Wenn es Ihnen die Situation erlaubt, dann beobachten Sie doch einmal Ihren Gegenüber, Kunden, Kollegen, Partner, Kind und so weiter. Probieren Sie doch einmal aus, sich so zu verhalten wie ihr gegenüber. Ähnliche Bewegungen, Mimik und Gestig. Nutzen Sie die Möglichkeit des Spiegelns. Sie werden Ihrem Gegenüber dadurch symphatischer. Natürlich gibt es hierbei ein paar Kleinigkeiten zu beachten, wie z.B. nicht alles gleich und sofort nach machen. Wenn Ihr gegenüber gerne mit dem Finger wippt, können sie z.B. das Bein leicht wippen. Sollten Sie gerne in Sakko und Krawatte unterwegs sein und treffen auf einen Handwerker, der nur in Hemd und Jeans dabei ist, ziehen Sie das Sakko aus, lösen die Krawatte und krempeln Sie die Ärmel hoch. Schon sehen Sie ihrem Gegenüber ähnlich aus und dies kann sich auszahlen.

Welche Worte nutzt Ihr Gegenüber? Ist es Ihnen möglich diese für die Zeit des Zusammenseins teilweise auch zu nutzen, ohne aufgesetzt zu wirken?

Was passiert, wenn Sie dies bei Ihren Freunden und Bekannten anwenden?

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Zeit zum Üben und viele tolle Erfahrungen.

Hier wird diese Übung angewandt.


QR Code